CD TRANSGRESSION | Review (Possessed, De)

SCARECROW N.W.A. machen auf ihrem fünften Album vieles richtig, definitiv. Eine eigene Mischung aus Death, Thrash, Prog und Heavy. Nicht alles kommt bei mir an, aber die Band kann absolut überzeugen und sind fit an ihren Instrumenten. Hier und da ist mir das aber zu proglastig, aber vor allem Freunde der Gitarren sollten genau hinhören, denn es sind sehr geile Riffs vorhanden und die Soli sind auch nicht zu verachten. Einfach mal anchecken.

Die Combo SCARECROW N.W.A. aus Graz sind auch schon seit 15 Jahren im Buisness unterwegs und liefern mittlerweile 5tes Album ab. N.W.A. steht für New Worrld Annihilation, nur am Rande. Noisehead Records hat die Burschen nun unter Vertrag und man kann nur hoffen, dass sie endlich dem Undergroundschatten entfliehen können. Vier Jahre nach der letzten Veröffentlichung gibt es also wieder ein Lebenszeichen aus Österreich.Musikalisch würde ich das ganze mal im rubrik:”Metal” einordnen, denn Grenzen sind SCARECROW N.W.A. völlig egal. Eine Mischung aus vielen Bereichen, sowohl musikalisch, als auch gesanglich, steht an der Tagesordung. In knappen 50 Minuten gibt es ordentlich was zu hören. Ein bißchen erschreckt war ich gleich zu Beginn des Albums, denn der neunminütige Opener “MMXII” war jetzt nicht das, was ich erwartet habe, zumnindestens von der Länge her. Dieser Song zeigt den Weg der Steirer. Eine Mischung aus Death, Thrash, Heavy und Prog Metal mit überlagerten Growls, Screams und melodischen Vocals. Sehr episch, der Opener, gut umgeseetzt, mir aber zu lang und teilweise zu sperrig. “Transgression” knallt das schon eher gefährlich aus den Boxen und kann vor allem durch das Riffing überzeugen. Im gesamten verarbeiten die Österreicher sehr viele Ideen und verlangen vom Hörer, dass man dieses Album nicht im vorbeigehen wahrnimmt, sondern sich komplett drauf einlässt. Schon beinahe “mainstreamlastig” geht man bei “backstab Romance” zur Sache und dieses Ding ist schon beinahe tanzbar und erinnert irgendwie an eine poppige Version von Hypocrisy, mit Growls und cleanen Vocals. SCARECROW gehen sehr eigene Wege. Während man teilwiese sehr melodisch zuWerke geht udn vor allem proggig, holt man bei “At Dead of Noght” die absolute Keule raus. Mein persönlicher Lieblingssong, eine schöne Mischung aus Death und Thrash Metal mit guten Riffs und tighten Drums. Die neun Songs sind echt ganz geil, auch wenn sie mir teilweise zu progressiv rüber kommen und mit “MMMXII” und “Feel the silence” zu lange Songs verwenden.

Fazit: SCARECROW N.W.A. machen auf ihrem fünften Album vieles richtig, definitiv. Eine eigene Mischung aus Death, Thrash, Prog und Heavy. Nicht alles kommt bei mir an, aber die Band kann absolut überzeugen und sind fit an ihren Instrumenten. Hier und da ist mir das aber zu proglastig, aber vor allem Freunde der Gitarren sollten genau hinhören, denn es sind sehr geile Riffs vorhanden und die Soli sind auch nicht zu verachten. Einfach mal anchecken.

Link: Possessed Magazin

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